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Mein Vorbild: Die Rostocker Polizei

Schön, wenn man so etwas sieht: Als ich heute Abend Döner holen wollte, stand vor dem Laden ein Polizeiwagen. Auch Polizisten haben Hunger und so holten sich die zwei Beamten etwas zu essen. Dass sie zehn Minuten warten mussten ist ja nun nicht ihre Schuld, allerdings ist mir ihr Auto gleich ins Auge gesprungen:

  • in der zweiten Reihe mitten auf der Straße
  • auf der Straßenbahnschiene
  • mit laufendem Motor

Über Ostern ist Benzin auch viel zu billig und wer das Volk schützt kann nicht auch noch auf die Umwelt achten.

Wenigstens hatten sie ihre Warnblinkanlage eingeschaltet. Man kann ihnen also nicht vorwerfen, dass sie nicht bemerkt hätten, dass sie den Straßenverkehr behindern und gefährden. So was machen diese Rostocker Polizisten offensichtlich ganz bewusst.

Ich finde es immer wieder gut, wenn die Polizei ihre Vorbildfunktion wahrnimmt. Das hätte sich der normal rücksichtslose Autofahrer wohl kaum getraut und hätte die freie Parklücke drei Wagenlängen weiter genutzt. Aber jetzt weiß ich endlich wie es richtig geht.

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5 Antworten auf Mein Vorbild: Die Rostocker Polizei

  1. Georf sagt:

    Hast du sie darauf hin angesprochen?

    • Nein, wusste auch wirklich nicht was ich sagen soll. „He, bist du das neben dem ich in der dritten Reihe parke?“ Oder: „Hast du mit der grünen Uniform auch jede Art grünen Denkens abgelegt?“

      Mit denen zu diskutieren ist doch meist müßig. Die haben sowieso immer Recht: Die haben jetzt bestimmt Superdieselmotoren, da lohnt sich abstellen generell nicht mehr. Er darf ja auch nicht vier Meter weiter parken, kann ja ein Notfalleinsatz eintreten. Und den Rostock-weiten Straßenbahnfahrplan kennen die sowieso auswendig.

      Da hilft wohl nur beschweren. Aber darauf hat man ja auch keinen Bock. Oder die Karre umkippen, aber das soll rechtlich wohl ne Grauzone sein…

    • Georf sagt:

      Ich habe das mal meinem Vater als Link geschickt. Mal sehen, was er dazu sagt.

      @Vater: Falls du das liest, kannst du ja auch gerne einen Kommentar hinterlassen und uns aufklären.

  2. Torsten sagt:

    ich hielte die Formulierung die Rostocker Polizei für eine, ähh, unglückliche Verallgemeinerung.

    Und Ja, so etwas geht auch mir gegen den Strich.

    • Sebastian sagt:

      Lustig sowas vorzuwerfen, wenn genau das nicht der Fall ist. Den konkreten Vorwurf mache ich ausdrücklich den zwei Beamten. Dass ich von Polizisten etwas mehr Feingefühl erwarte ist nun mal allgemeingültig.