Rostock zählt seine Hunde

Gerade hat eine Dame der Stadt bei mir geklingelt. Sie mache eine Umfrage für eine Hundezählung. Was es nicht alles gibt.

Da drängt sich doch die Frage auf, ob das nicht eine subtile Methode zur Aufspürung von Steuerhinterziehern ist, die ihre Tierchen nicht ordnungsgemäß angemeldet haben. Ein paar Leckerlis in die Tasche und der Schwarzbello wird sich schon verraten…

Kreideterror auf dem Parkplatz

Der Blick aus meiner Wohnung ist eigentlich relativ trist: Bis auf das gegenüberliegende Haus und eine kleine Straße, fällt vor allem der große graue Parkplatz auf, der direkt unter meinem Fenster beginnt. Umso schöner ist es, wenn an einem sonnigen Sonntag Mittag die Vögel zwitschern und kleine Kindern ungestört spielen können – so verliert der Parkplatz gleich ein wenig von seinem Grau. Aber Moment – frei laufende Kinder, die auch noch Spaß haben? weiterlesen

Heiter nach Vietnam… Mit dem Fahrrad

Am 18. April schwangen sich die beiden Rostocker Studenten Arne und Alex auf ihre Drahtesel.  Das bescheidene Ziel: Runde 14000 Kilometer bis nach Ho Chi Minh in Vietnam. Mal sehen wie oft sie zum Schreiben kommen, aber zwei Einträge mit vielen schönen Bildern und Eindrücken sind im Blog Heiter immer weiter schon gemacht. Und die Reiseroute verspricht noch viel beeindruckendere Impressionen. Auf jeden Fall ein Feed-Abo wert. weiterlesen

Mein Vorbild: Die Rostocker Polizei

Schön, wenn man so etwas sieht: Als ich heute Abend Döner holen wollte, stand vor dem Laden ein Polizeiwagen. Auch Polizisten haben Hunger und so holten sich die zwei Beamten etwas zu essen. Dass sie zehn Minuten warten mussten ist ja nun nicht ihre Schuld, allerdings ist mir ihr Auto gleich ins Auge gesprungen:

  • in der zweiten Reihe mitten auf der Straße
  • auf der Straßenbahnschiene
  • mit laufendem Motor

Über Ostern ist Benzin auch viel zu billig und wer das Volk schützt kann nicht auch noch auf die Umwelt achten.

Wenigstens hatten sie ihre Warnblinkanlage eingeschaltet. Man kann ihnen also nicht vorwerfen, dass sie nicht bemerkt hätten, dass sie den Straßenverkehr behindern und gefährden. So was machen diese Rostocker Polizisten offensichtlich ganz bewusst.

Ich finde es immer wieder gut, wenn die Polizei ihre Vorbildfunktion wahrnimmt. Das hätte sich der normal rücksichtslose Autofahrer wohl kaum getraut und hätte die freie Parklücke drei Wagenlängen weiter genutzt. Aber jetzt weiß ich endlich wie es richtig geht.

Von der Bahn ums Wechselgeld betrogen

Am Samstag hatte ich ein „schönes“ Erlebnis am Rostocker Hauptbahnhof. Schon während ich zehn Minuten für eine Fahrkarte angestanden habe (vier Euro für drei Stationen, wenn das so weiter geht kann man auch bald Taxi fahren) konnte ich zusehen, wie die Leute an dem grandiosen Wir-brauchen-kein-Bahnhofspersonal-mehr-Automaten verzweifelten. Zwar stand ein Bahnbeamter neben dem Automaten, dieser hielt es aber anscheinend nicht für nötig, den Leuten bei ihrer Buchung unter die Arme zu greifen. Schon bei den Leuten vor mir gab der Automat die angekündigten zehn Cent Wechselgeld nicht aus… weiterlesen

Schluss mit dem Ausverkauf der deutschen Sprache

Sale? Schluss mit dem Ausverkauf der deutschen Sprache!

Beim Schlendern durch die Rostocker Innenstadt fiel mir schon vor einigen Wochen ein Laden besonders auf: In großen Buchstaben war dort das Wort „SALE“ zu lesen, was momentan nichts besonderes mehr ist. Im Gegenteil: Es ist wohl das Wort, welches man in den Fußgängerpassagen am meisten zu sehen bekommt. Das besondere an besagtem Schild: „SALE“ war dort durchgestrichen und wurde von einem ebenso großen „SCHLUSSVERKAUF“ begleitet. Eine unterstützungswürdige Aussage die mittlerweile auch schon Nachahmer gefunden hat. Zumindest an einigen Stellen ist somit „Schluss mit dem Ausverkauf der deutschen Sprache“. weiterlesen