RetroPie: Retrospiele auf dem Raspberry Pi

Das Retro-Pie-Projekt bringt alte Spieleklassiker auf den Raspberry Pi. Ob Nintendo, Sega oder Atari, das fertige Image bringt bereits eine interessante Auswahl an Emulatoren mit. Der Pi schlägt sich dabei bis ins 16-Bit-Zeitalter ohne Probleme. Super-Nintendo-Spiele laufen in der Regel mit 50 Bildern in der Sekunde.

Nach dem Herunterladen des RetroPie Project SD card Image (der Google-Mirror ging für mich am besten) dieses einfach auf eine SD-Karte schieben:

sudo dd if=RetroPieImage_ver1.9.1.img of=/dev/mmcblk0

Um herauszufinden, welches das SD-Device ist kann man `lsblk` nutzen.

Die fertige Karte in den Pi und schon startet Emulationstation, eine Art Kioskmodus für alle enthaltenen Emulatoren und Roms. Nach der Konfiguration kann man hier bequem mit dem Controller alles auswählen, ohne eine Tastatur bemühen zu müssen. Emulationstation sollte man erstmal mit F4 verlassen und raspi-config starten. Hier kann man Sprache und Tastaturlayout wählen und die aktuelle Partition auf die gesamte SD-Karte vergrößern. Es gibt eine Reihe weiterer Optionen, die beiden genannten haben für mich zunächst gereicht.

Um Roms auf die SD zu kriegen, stecke ich die Karte in meinen Laptop und schiebe entpackte Roms in den passenden Unterordner in /home/pi/RetroPie/roms.

3 thoughts to “RetroPie: Retrospiele auf dem Raspberry Pi”

  1. sobald ich das Image mit Win32DiskImager auf meine SD Karte spielen möchte, ist am Ende des Vorgangs meine SD Karte 56 MB groß, und die Karte bzw die Image funkioniert dann nicht im Rasberry Pi. 🙁

    hab schon NOOBS drauf gespielt um auszuschließen das es an meinem Pi bzw. an der SD Karte liegt, und durfte feststellen das bei NOOBS alles funkioniert hat!

    Hilfe, ich will doch Retropi installieren können 🙁

    1. Das ist normal da windows das dateisystem nicht lesen kann wenn du die sd karte in den pi steckst sollte eigentlich emulationstation starten. Hab ein Win7 Sstem und habe usbit genutzt um das image aud die Karte zu bringen.

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