Suchstatus in ActiveAdmin deaktivieren

Der Suchstatus des Active-Admin-Masters funktioniert momentan fehlerhaft. Weder Scope-Namen noch Ransack-Suchen werden korrekt übersetzt.

Suchstatus in ActiveAdmin

Da ich das Konzept ohnehin nicht sonderlich gewinnbringend finde, schalte ich es zentral im Active-Admin-Initializer ab:

Wer das Konzept, wie ich, nicht sonderlich gewinnbringend und eines umständlichen Workarounds wert findet, kann es zentral im Initializer von ActiveAdmin abschalten:

# config/initializers/active_admin.rb

ActiveAdmin.setup do |config|
  # ...
  config.current_filters = false
end

ActiveAdmin: Authentifizierung für Browser und API

Eine einfache API-Authentifizierung lässt sich in ActiveAdmin durch Wiederverwendung des Standard-Admin-Users im Initializer erreichen:

 # config/initializers/active_admin.rb
 ActiveAdmin.setup do |config|
   config.prepend_before_filter do
     if active_admin_config.namespace.name == :api
       authenticate_or_request_with_http_basic('API') do |name, password|
         user = AdminUser.find_by_email!(name)
         sign_in(:admin_user, user) if user.valid_password?(password)
       end
     end
   end

Dies erlaubt die Angabe des Benutzernamens und Passworts im Browser als Popup (HTTP-Basic-Authentication) und als Header für APIs:

curl -u admin@example.com:password http://localhost:3000/api/my_resources.json

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API-Namespace für ActiveAdmin

In ActiveAdmin kann man neben dem Standard weitere Namespaces definieren. Hierfür wird bei der Ressourcen-Registrierung die entsprechende Option angegeben:

# app/admin/api/my_resource.rb

ActiveAdmin.register MyResource, namespace: :api do
 # ...

Das Namespace-Verzeichnis kann unter app/admin abgelegt werden, ohne das „admin“ Teil der URL, des Controller-Namens o. ä. wird:

rake routes
# ...
api_my_resources GET  /api/my_resources(.:format)  api/my_resources#index
# ...

Idee für DB2CSV2DB

Egal welch schöne Verwaltungsoberflächen man strickt, manchmal ist es einfach angenehmer den Datenbankinhalt in den Editor zu schieben, dort zu Suchen und Ersetzen und das Ergebnis wieder in die Datenbank zu schieben. Ich denke da an einen einfachen Query-Generator, der die Tabelle als CSV in einer Textarea ausgibt und diese direkt als Update akzeptiert:

db2csv2db

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ActiveAdmin: Standard-Datumsformat ändern

ActiveAdmin erkennt und formatiert die meisten Zeit- und Datumsangaben. In Tabellen kann es jedoch störend sein, wenn das Datum mit dem ausgeschriebenen Wochentag beginnt: Es frisst Platz und sorgt aufgrund unterschiedlicher Länge vor allem in Tabellen für eine ungleichmäßige Ausrichtung. Mit den Standardeinstellungen von ActiveAdmin und Rails-I18n ist das leider der Fall. Ich ändere das Format daher meist auf etwas wie 30.08.2015, 13:39 Uhr.

Hierfür ändere ich das Format, das ActiveAdmin für die Lokalisierung verwendet, auf default. Im vorgegebenen Initializer steht die Konfiguration aktuell nicht drin, so dass ich es am Ende ergänze:

ActiveAdmin.setup do |config|
  # ...
  config.localize_format = :default
end

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ActiveAdmin verstehen: Von der Application zur ResourceDSL

ActiveAdmin ist gut dokumentiert und auch ohne Verständnis der Interna gut zu benutzen. Spätestens wenn man eigene Erweiterungen schreiben möchte, muss man aber verstehen, wie die Engine funktioniert. Ein Anfang für Version 1.0.0.pre1:

Das Modul ActiveAdmin realisiert mittels class << self eine singleton-ähnliche Instanz von ActiveAdmin::Application:

module ActiveAdmin
  class << self
    def application
      @application ||= ::ActiveAdmin::Application.new
    end

Beim Setzen der Routen in der routes.rb wird automatisch load! ausgelöst:

module ActiveAdmin
  class Application

    def routes(rails_router)
      load!
      router.apply(rails_router)
    end

Dieses lädt alle Dateien (üblicherweise app/admin/*) und erzeugt den Default-Namespace :admin:

    def load!
      files.each{ |file| load file }
      namespace(default_namespace)
    end

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Require und Rails

Rails‘ Autoloading macht einen guten Job, so dass man Abhängigkeiten selten per Hand auflösen muss. Will man aber etwa eine bestehende Modelklasse aus einer Engine öffnen um eigenen Code zu ergänzen, so muss das Original notwendigerweise vorhanden sein:

# userengine/app/models/user

class User < ActiveRecord::Base
  belongs_to :user_group
end
# railsapp/app/models/user

require User::Engine.root.join('app', 'models', 'user')

class User < ActiveRecord::Base
  belongs_to :user_group
end

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Weniger Abstraktion ist manchmal mehr

Zunächst war ich kritisch: Kann ein Konferenzbeitrag über Routing-Ansätze brauchbare Erkenntnisse bieten? Schlussendlich ist das Routing ein sehr kleiner Teil und Rails liefert einen funktionierenden Ansatz mit. Performance-Sprünge im gesamten Kontext sind nicht zu erwarten.

Interessant finde ich aber, wie durch das Entfernen der Abstraktion zwischen Router und Controller wesentliche Konzepte vereinfacht werden können. So lassen sich die unschönen Before-Action-Hooks samt Only-Beschränkungen viel eleganter ausdrücken:

route.is 'users' do
  authorize_user_session!

  route.get do
    @users = User.all
    view(:index)
  end

  route.is ':id' do |id|
    @user = User.find(id)
    
    route.get do
      view(:edit)
    end
    
    route.post do
      @user.update(params[:user])
      redirect_to action: :show
    end
  end
end

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Konkatenation von Ruby-String-Literalen

Ich bin gerade über folgende Code-Zeile gestolpert und dachte schon etwas hilfreichem auf der Spur zu sein:

irb
2.1.3 :010 > "aaa" "bbb"
 => "aaabbb"

Es wirkt, als füge Ruby aufeinanderfolgende Strings automatisch zusammen. Leider ist diese Funktion auf reine Stringliterale beschränkt,  so dass sie in der Praxis leider kaum einen Nutzen haben dürfte:

2.1.3 :018 > "aaa" 3.to_s
SyntaxError: (irb):18: syntax error, unexpected tINTEGER, expecting end-of-input
"aaa" 3.to_s
       ^
       from ~/.rvm/rubies/ruby-2.1.3/bin/irb:11:in `<main>'

Schade drum, dennoch interessant zu wissen.