Arbeitgeber fordern Facebook-Zugangsdaten

Mit der Privatsphäre ist es heutzutage echt so eine Sache: Während die einen sich peinlich berührt fühlen, wenn ihre Hauswand von der öffentlichen Straße aus fotografiert wird, scheinen andere jedes Schamgefühl verloren zu haben. Das Facebook eher zur letzten Gruppe gehört, ist ja kein Geheimnis. Für Zuckerberg ist Privatsphäre ja nicht mehr zeitgemäß. Wenn aber genau dieses Unternehmen sich verantwortlich fühlt, seine Nutzer vor Arbeitgebern zu schützen, dann liegt wohl wirklich was im Argen. weiterlesen

Mundhygiene: „Weisser“ als weiß

Für viele Leute sind ein strahlendes Lächeln und weiße Zähne äußerst wichtig. Fast schon ironisch wirkt es da, dass es kaum Zahncremes und andere Mundhygieneartikel gibt, die weiße Zähne versprechen: Die Industrie betont stattdessen ein strahlendes „Weiss“. Schweizkonforme Internationalisierung der deutschen Sprache oder einfach nur Zahnpasta im Kopf? Mein Beitrag zu Georgs Artikel über Eszettsünder. weiterlesen

Jamendo: Facebook hört mit

Eine Kleinigkeit, die mir gerade beim Jamendo-Web-Musikplayer aufgefallen ist: Das Problem mit der Überwachung durch Facebook kann man gar nicht ernst genug nehmen. Jamendo ist eine Internetseite, die freie Creative-Commons-Musik im Internet bereitstellt. Außer über Werbung finanziert sich der Dienst durch die Lizenzierung von Musik für kommerzielle Zwecke. Die Künstler erhalten dabei mindestens 50 % der daraus resultierenden Einnahmen. weiterlesen

Von falschen Helden und Parteispenden

Das Erste zeigt derzeit eine Dokumentation mit dem Titel „Rot-Grün macht Kasse: Schröder, Fischer und die Lobbyisten“. Der mit Sicherheit sehenswerte Film hat in mir aber eine Frage aufgeworfen: Wer legt eigentlich fest, wie wir Menschen der Öffentlichkeit im Nachhinein sehen? Vor allem bei Helmut Kohl fiel mir immer wieder auf, wie sehr dieser Mann geachtet und ehrfurchtsvoll als Einheitskanzler bezeichnet wird, der in meiner unscharfen Kindheitserinnerung doch ein Steuerhinterzieher war… weiterlesen

Von der Bahn ums Wechselgeld betrogen

Am Samstag hatte ich ein „schönes“ Erlebnis am Rostocker Hauptbahnhof. Schon während ich zehn Minuten für eine Fahrkarte angestanden habe (vier Euro für drei Stationen, wenn das so weiter geht kann man auch bald Taxi fahren) konnte ich zusehen, wie die Leute an dem grandiosen Wir-brauchen-kein-Bahnhofspersonal-mehr-Automaten verzweifelten. Zwar stand ein Bahnbeamter neben dem Automaten, dieser hielt es aber anscheinend nicht für nötig, den Leuten bei ihrer Buchung unter die Arme zu greifen. Schon bei den Leuten vor mir gab der Automat die angekündigten zehn Cent Wechselgeld nicht aus… weiterlesen

„Ladys und Gentlemans“: Englische Substantive im Deutschen

Ein Problem, mit dem sich heutzutage viele Menschen auseinandersetzen müssen (oder leider eher müssten), ist der schriftliche Umgang mit Fremdwörtern. Mag manch einer die Verwendung einfach generell verdammen und sich somit keine Sorgen um Schreibweisen machen müssen, ist es für viele Menschen heutzutage kaum mehr möglich, darauf zu verzichten. Als Informatiker bin ich es gewohnt, dass nahezu jedes Fachwort direkt englisch oder aber die deutsche Variante weniger bekannt ist. Daher möchte ich hier klären, ob man lieber eMail, Email E-Mail oder gar email(kursiv entschuldigt schließlich alles) schreiben sollte. Ich konzentriere mich hier insbesondere auf englische Substantive. weiterlesen

Schluss mit dem Ausverkauf der deutschen Sprache

Sale? Schluss mit dem Ausverkauf der deutschen Sprache!

Beim Schlendern durch die Rostocker Innenstadt fiel mir schon vor einigen Wochen ein Laden besonders auf: In großen Buchstaben war dort das Wort „SALE“ zu lesen, was momentan nichts besonderes mehr ist. Im Gegenteil: Es ist wohl das Wort, welches man in den Fußgängerpassagen am meisten zu sehen bekommt. Das besondere an besagtem Schild: „SALE“ war dort durchgestrichen und wurde von einem ebenso großen „SCHLUSSVERKAUF“ begleitet. Eine unterstützungswürdige Aussage die mittlerweile auch schon Nachahmer gefunden hat. Zumindest an einigen Stellen ist somit „Schluss mit dem Ausverkauf der deutschen Sprache“. weiterlesen