Sebastians Blog Neues aus den Softwareminen…

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Bundler is using a binstub that was created for a different gem?

In regelmäßigen Abständen wirft unsere Konfiguration aus Bundler 1.7, Rails 4.1, Rspec 2.14 und Spring 1.1 bei jedem Rails-, Rake- oder Rspec-Befehl die folgende Warnung:

Bundler is using a binstub that was created for a different gem.
This is deprecated, in future versions you may need to `bundle binstub rspec` to work around a system/bundle conflict.

Auch andere Nutzer scheinen davon verwirrt zu sein, eine klare Erklärung des Problems und seiner Lösung konnte ich bisher nicht finden. Folgender Reset der Binstubs funktioniert für mich als Workaround:

rm -rf bin/*
bundle exec spring binstub --all
bundle binstub rspec-core --force
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Bracket-Balancing in Ruby

Ich kann mir nicht helfen, nach zwei Jahren Ruby sieht Java manchmal nur noch umständlich aus. Gerade bei kleinen, in sich geschlossenen Programmen sollte man die Sprache mit Bedacht wählen. Wie aufwendig kann es sein herauszufinden, ob die verschiedenen Klammerarten in einem String ausbalanciert sind? Diese Frage stellte sich auch Code Corner und lieferte diese Lösung in Java:

http://www.corejavainterviewquestions.com/code-corner-bracket-balancing/

http://www.corejavainterviewquestions.com/code-corner-bracket-balancing/

Als Rubyist juckt es da in den Fingern, das muss doch schneller gehen.

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Spring ohne Bin-Präfix nutzen

Spring lässt sich sehr einfach installieren: Gem eintragen und die Binstubs erzeugen:

bundle exec spring binstub --all

Um nun rake routes oder rails generate statt bin/rake routes oder bin/rails generate nutzen zu können, einfach die folgenden Funktionen in beispielsweise die bash_aliases eintragen:

rake() { if [ -f bin/rake ]; then bin/rake "$@"; else bundle exec rake "$@"; fi }
rails() { if [ -f bin/rails ]; then bin/rails "$@"; else bundle exec rails "$@"; fi }
rspec() { if [ -f bin/rspec ]; then bin/rspec "$@"; else bundle exec rspec "$@"; fi }

Mein Dankeschön für den Ansatz geht an Arne.

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Eleganterer Stringvergleich mit StringInquirer

Unschön:

if user.role == "admin" or user.role == "guest"

Lösung:

class User
  def role
    ActiveSupport::StringInquirer.new(super)
  end
end
if user.role.admin? or user.role.guest?

Der ActiveSupport::StringInquirer ergänzt einen String um beliebige Testmethoden, welche die Gleichheit von String und Methodenname (ohne Fragezeichen) überprüfen. Ein prominenter Anwendungsfalls ist die Environment-Variable Rails.env von Rails, die sich auch in der Form Rails.env.production? prüfen lässt.

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Methoden für Active-Record-Relationen definieren

Ein Scope in Active Record ist nichts anderes als syntaktischer Zucker für das Definieren einer Klassenmethode. Die folgenden User-Models führen zum selben Ergebnis:

class User < ActiveRecord::Base
  scope :admins, -> { where(role: "admin") }
end
class User < ActiveRecord::Base
  def self.admins
    where(role: "admin")
  end
end

Da man Scopes verketten kann drängt sich der (berechtigte) Verdacht auf, dass dies mit jeder Form von Klassenmethode möglich ist.

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Pakyow

Pakyows Ansatz für Views in Web-Applikationen

Auch wenn die Vertreter der Client-Seite den Kampf um die Frage, wo Views künftiger Web-Applikationen gerendert werden, schon lange gewonnen haben, so bleiben doch einige Diskussionspunkte offen. Was wird aus Suchmaschinen, Javascript-Verweigerern und den Nutzern von schwacher Hardware oder alter Browser? Der Schritt zur Client-Side-Web-Application ist an Konsequenzen geknüpft, die nicht jeder in Kauf nehmen möchte. Ich halte immer die Augen nach Projekten offen, die das Rendern sowohl auf Server als auch Client mit möglichst wenig Overhead ermöglichen. Weiterlesen

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Ruby: Testvollständigkeit testen

Eine Wissenschaft für sich im Test-Driven Development ist die Frage, wie jede einzelne Funktion getestet werden muss: Sind die Tests vollständig, hat man jeden Spezialfall bedacht? Hat man es zu gut gemeint und eine schwer überschaubare, redundante Testsuite geschaffen?

Einen recht ungewöhnlichen Weg zur Beantwortung der ersten Frage geht Markus Schirp. Sein Gem Mutant betrachtet Code und die zugehörigen, grünen Tests. Es verändert nun immer wieder bestimmte Teile des Applikations-Codes (nicht die Tests) und prüft, ob die Tests dadurch fehlschlagen. Tun sie dies nicht lässt sich schlussfolgern, dass diese Stellen des Codes nicht vollständig durch Tests abgedeckt oder tot sind. Weiterlesen

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Klassen- und Klassenhierarchievariablen in Ruby

Sucht man nach einem Klassenvariablenkonzept für Ruby trifft man über kurz oder lang auf das @@-Konzept. Wer sich darauf einlässt kann schnell Probleme bekommen. Der Grund ist relativ einfach: @@-Variablen sind keine Klassenvariablen.

Einfache „Klassenvariablen“

class Cat
  
  @@size = :small
  
  def self.size
    @@size
  end

  def self.size= new_size
    @@size = new_size
  end

  def size
    @@size
  end

end

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unittesting

Was beim Unit-Testing getestet werden sollte

Die zentrale Idee des Unit-Testings ist Isolation. Man testet einzelne Komponenten, Abhängigkeiten werden als gegeben und korrekt angesehen und ggf. gemockt. Dies macht das  Testen der einzelnen Komponente übersichtlicher, da nur ihre Pfade betrachtet werden müssen. In der Regel wird hierbei ein Blackbox-Ansatz verfolgt. Die zu testende Funktionalität (meist eine öffentliche Methode) wird nur von außen betrachtet: Was geht rein, was kommt raus, wie ändert sich der nach außen sichtbare Zustand?

Es gibt hilfreiche theoretische Betrachtungen, welche Funktionen getestet werden sollten und welche nicht. Zudem lässt sich argumentieren, wie ein bestimmer Funktionstyp zu testen ist. Dies kann helfen den Aufwand des Testschreibens zu reduzieren. Zudem sorgt die bessere Isolation dafür, dass eine Änderung in einer Komponente nicht länger das Umschreiben hiervon eigentlich unabhängiger Tests erfordert. Weiterlesen

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RetroPie über WLAN befüllen und aktualisieren

Nachdem mein Pi für Retrospiele nun weitgehend konfiguriert ist, habe ich die Tastatur durch einen WLAN-Dongle ersetzt. Die Konfiguration habe ich etwas umständlich in die /etc/network/interfaces eintragen müssen, hierfür scheint es keinen Assistenten zu geben. Dafür wird das Romverzeichnis über Samba freigegeben, so dass es ohne jedes Zutun im Ubuntu-Dateimanager auftaucht und befüllt werden kann. Auch via SSH ist der kleine Rechenknecht erreichbar: Der Benutzername ist pi, das Passwort raspberry. Somit ist die Tastatur wirklich obsolet.

Dank der Internetverbindung bietet sich auch ein Update an. Debian lässt sich über Apt aktualisieren, für die Emulatorkomponenten gibt es einen eigenen Assistenten:

 sudo ./RetroPie-Setup/retropie_setup.sh

Hier sollte man zunächst das Setup-Script selbst und anschließend die Retro-Pie-Binaries auf den neuesten Stand bringen. Ich war etwas misstrauisch, ob die von mir gemachten Anpassungen durch das Update verloren gehen könnten. Dies war nicht der Fall. Im Gegenteil: Seit dem Update funktioniert auch der Ton des Osmose-Emulators, so dass ich nun auch zu Game-Gear- und Master-System-Klassikern greifen kann.

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