WordPress-Plugin WP Inject: CC-Bilder einfügen

Das WordPress-Plugin WP Inject integriert eine Flicker-Suche in WordPress, mit der man Bilder nach festgelegter Lizenz suchen, auf den Server kopieren, einbinden und die Quelle referenzieren kann.

Da ich in einem Staat mit dem Landgericht Köln lebe, habe ich den Spaß mal auf kommerzielle Nutzung ohne Zitatpflicht eingegrenzt. Leider bringt selbst die Suche nach „Wordpress“ dann keine brauchbaren Ergebnisse, aber die von mir gewählte Alternative wirkt doch auch jung und frisch.

Übrigens steht bei dem gewählten Bild auf Flicker, dass keine Urheberrechtsbeschränkungen bekannt sein. Tatsächlich steht in der Beschreibung, dass es zitiert werden muss. Blind vertrauen sollte man dem Plugin folglich nicht.

Vielen Dank an die Softwareperlen für den Hinweis auf das Plugin.

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PHP: Output-Buffer ist schachtelbar

Bei der Entwicklung des WordPress-Caching-Plugins Staticly kam die Frage auf, wie man die Output-Buffer ob_start und Co. nutzen könne, während Plugins und andere Code-Teile selbst davon Gebrauch machen. Und tatsächlich macht es PHP dem Nutzer recht einfach, wie das Manual bestätigt:

Output buffers are stackable, that is, you may call ob_start() while another ob_start() is active.

Die Ausgabe-Puffer sind als Stack realisiert, so dass man sie schachteln kann:

ob_start();
  ob_start();
    echo "Hello world!";
  ob_end_flush();
ob_end_flush();

Schön, wenn es auch mal einfach geht.

WordPress cachen – einfach und effizient

Immer wieder habe ich mich über Caching-Lösungen für WordPress geärgert. Das ging soweit, dass der Platzhirsch W3 Total Cache meine Seiten deutlich langsamer machte. Unzählige Strategien und Einstellungsmöglichkeiten machen dieses Plugin-Ungetüm unnütz kompliziert. Dabei sind die Anforderungen an kleinere Blogs mit wenigen Artikel und Kommentaren recht übersichtlich:

  • Seite nach der Generierung als fertiges HTML in Cache-Verzeichnis speichern
  • Durch .htaccess statische Seite aus Cache-Verzeichnis vorziehen
  • Bei Kommentar oder Administrationsaktivität das Cache-Verzeichnis leeren

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Webdesign: Wörter statt CSS und Bilder

Nicht dass die Idee neu ist, aber Justin Jackson hat damit kürzlich eine gewisse Resonanz erreicht: Das Web habe seine Inhalte vergessen, sie in den Hintergrund gedrückt und durch immer tollere und schrillere Designs verdeckt. So der Tenor. Man brauche kein spezielles responsives Design, keine Skripte und kein Content-Management-System. Der Grundgedanke des Webdesigns sollten Wörter sein.

At its heart, web design should be about words. Words don’t come after the design is done. Words are the beginning, the core, the focus.

Start with words.

Da juckt es mir gleich wieder in den Fingern mein Blog-System in Rente zu schicken und durch einfache HTML-Seiten zu ersetzen. Denn so nett WordPress und Co auch sind, sie drängen zu Unnötigkeiten. weiterlesen

Bitblokes-Widget jetzt als OSBN-Widget

Da der Jürgen immer so fleißig schreibt, hatte das OSBN-Artikel-Widget das Problem, dass es oft fast ausschließlich Bitblokes-Artikel anzeigte. Andere Schreiber, die nur selten Beiträge verfassen, wurden nur sehr kurze Zeit gelistet. Ich habe dieses Problem im OSBN-Forum angesprochen, 30 Minuten gewartet und nun ist es gelöst. Freie Software kann so schön sein. Vielen Dank an Valentin!

Die Quelle, aus welcher das Widget seine Artikel holt, liefert ab sofort nur noch einen Beitrag je Blog. Das Update wird somit bei jedem Anwender automatisch sichtbar, sobald die Liste aktualisiert wird.

WordPress schützt Nutzer vor sich selbst

Unter meinen Artikeln steht mein Name, weil ich diese geschrieben habe. So wie sie sind. Wie die WordPress-Entwickler so überheblich sein können, das nicht zu respektieren, will mir einfach nicht einleuchten. WordPress? Sicher vertippt, heißt ja schließlich WordPress. Nicht belästigen, einfach ändern. Eine Software entscheidet, dass mein Urheberrecht zu brechen und ein Fehler in meinen Text einzubauen ist.

Auch für Anführungszeichen ist der Durchschnittsblogger zu dämlich: <a href="#top">? Machen wir doch einfach <a href=“#top”> draus. Mal abgesehen davon, dass ich doch entscheiden sollte, welche Anführungszeichen ich hübscher finde, führt auch das wieder zu Fehlern: Der wordpressifizierte Code-Schnipsel kann nicht mehr kopiert und einfach eingefügt werden.

Nutzerunterstützung ist gut und wichtig, sie macht unser Leben leichter. Wenn diese Unterstützung zur unabschaltbaren Bevormundung ausartet, läuft etwas grundsätzlich schief. Niemand mag Besserwisser. Niemand mag Erbsenzähler. Niemand mag Büroklammern unten rechts im Bildschirm. Und Autoren mögen es nicht, wenn ihre Texte ungefragt verändert werden.

WordPress-Statistikplugins: Word Stats

Auf der Suche nach einem Zeichenzähler für WordPress habe ich mir ein paar Plugins angeguckt. Word Stats kann für mich eigentlich zu viel: Es liefert Diagramme und Zahlen für alle Artikel. Direkt nach der Installation startet dafür ein Scanvorgang, der merklich am Server nagt. Informationen am Artikel sind super: Wort-, Zeichen- und Satzzahl, Wörter pro Satz, Zeichen pro Wort etc. Außerdem wertvolle Maße wie ARI, was anhand von Wort- und Satzlänge angibt, in der wievielten Klasse ein Kind sein muss, um den Text zu verstehen. Ich sollte an meiner Satzlänge arbeiten. Zusätzlich gibt es einstellbare Warnungen für zu leichte (?!), zu schwere, zu kurze, zu lange oder Artikel mit zu niedriger Keyword-Dichte.

Die Statistiken unter dem Artikel sind umfangreich und interessant